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BERLIN: 7. – 16. Oktober 2011

URANIA-HAUS, An der Urania 17, 10787 Berlin (www.urania.de)

Eintritt frei!

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Rahmenprogramm:

Ort: Kleistsaal im URANIA-HAUS, An der Urania 17, 10787 Berlin (www.urania.de)

Eintritt 6,- €, ermäßigt 5,- €
Schüler und Studenten frei

 

Samstag, 8.10.2011, 16:00 – 17:30 Uhr

„Eine friedensstiftende europäisch-asiatische Allianz“
Vortrag von Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Umweltwissenschaftler und -politiker

Der Klimaschutz muss international angegangen werden. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die gegenseitige Ergänzung der Kulturen besonders in Europa und Asien – ihre Allianz kann stark genug sein, um friedenspolitisch, kulturell und wirtschaftspolitisch zu kooperieren und auf allen Ebenen Vorteile zu gewinnen. Der Einfluss der noch allzu dominanten Marktwirtschaft und Militarisierung des staatlichen Handelns ist hingegen friedensgefährdend und nicht nachhaltig. Die Herausforderung unseres Zeitalters ist es, mit optimaler Energienutzung die beste Lebensqualität für Mensch und Umwelt zu ermöglichen. Wie könnte ein Lebensstil aussehen, der im individuellen Alltagsleben für eine nachhaltige Zukunft Sorge trägt?

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Freitag, 14.10.2011, 19:30 – 21:00 Uhr

„Atomgefahr und Menschlichkeit“
Vortrag von Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter, Psychiater
und Sozialphilosoph

Das Jahr 2011 hat uns mit vielen neuen Fragen und damit neuen Aufgaben konfrontiert. Als Sklaven der Atomgefahr opfern wir die Macht der Menschen – noch können wir umkehren. Die Erkenntnis, dass wir im Zeitalter der nuklearen Riesen und der ethischen Zwerge leben, fordert uns heraus, die Frage nach unserer menschlichen Aufgabe auf diesem Erdball zu ergründen, unsere Kompetenzen als Friedensstifter zu erschließen und entsprechend zu leben.

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mit freundlicher Unterstützung der Urania e. V.

 

Kooperationspartner der Ausstellung in Berlin

IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs, Ärzte in sozialer Verantwortung) ist ein Zusammenschluss mehrerer Tausend Medizinerinnen und Mediziner, die sich in über 60 Ländern in allen Kontinenten für eine friedliche, atomtechnologiefreie und menschenwürdige Welt einsetzen. Für ihr Engagement wurde IPPNW 1985 der Friedensnobelpreis verliehen.

 

Der Global Cooperation Council (GCC) trägt seit 27 Jahren zur Völkerverständigung bei, indem er gemeinsame Veranstaltungen und den Austausch zwischen kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen der Dritten Welt und deutschen Trägern fördert.

 

Mit rund 12 Millionen Mitgliedern in fast allen Ländern der Welt ist die Soka Gakkai International (SGI) eine der großen buddhistischen Religionsgemeinschaften. Ihr Einsatz für den Frieden äußert sich in zahlreichen Informationsveranstaltungen in Form von Ausstellungen, Symposien und Foren, die die Notwendigkeit einer globalen Perspektive zur Lösung dringender Probleme unserer Zeit unterstreichen. Dazu zählt beispielsweise die in Zusammenarbeit mit dem UN Department of Public Information entstandene Ausstellung “Nuklearwaffen: eine Bedrohung für unsere Welt”, die von in 15 Ländern zu sehen war. Die Ausstellung “Krieg und Frieden – Von einem Jahrhundert des Krieges zu einem Jahrhundert der Hoffnung” wurde zusammen mit dem UN Department of Disarmament Affairs entwickelt und ebenfalls international gezeigt.